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<pre>Und die Wettfreunde geben sich zuversichtlich, dass die Münchener auch in diesem Duell die Oberhand behalten werden.  <p> Hatte sich der Traum von der Königsklasse gegen den FC Liverpool schnell erledigt, fanden die Hoffenheimer auch eine Etage tiefer keinen Trost; in einem eigentlich nur mäßig besetzten Quartett hat die Konkurrenz das Ausscheiden bereits vorzeitig besiegelt.  <p>  Dagegen ließen sie in Heimspielen mehrere Punkte liegen und verloren im eigenen Stadion gegen Wolfsburg, Augsburg und Leverkusen. <p> Gleichzeitig gehen wir allerdings davon aus, dass sich der HSV nach drei Niederlagen aus den letzten vier Spielen ebenfalls teuer verkaufen wird. <p>  Die Wölfe konnten derweil davon profitieren, dass der erst vor wenigen Tagen verpflichtete Martin Schmidt noch immer absolute Narrenfreiheit genoss: Weil eine Klatsche in München ohnehin vorprogrammiert erschien, durfte der neue Trainer getrost auch den totalen Untergang riskieren.  </pre>


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<pre>Video: Thomas Müller im Interview bei einer kleinen Sightseeing-Tour per Boot in Singapur (Quelle: YouTube/FC Bayern München)  <p> Dennoch würde es die Wettfreunde nicht wundern, sollten am Sonntag zunächst einmal vor allem die Gäste von der jüngst genossenen Pause profitieren: Nach dem ungewohnt heftigen Pensum der Hinrunde hat den Kraichgauern die kleine Auszeit sicherlich ziemlich gutgetan.  <p>  In der Bild-Zeitung wurden sogleich erste mögliche Abgang-Kandidaten genannt. Neben Luiz Gustavo, Ricardo Rodriguez und Vieirinha könnte es demnach auch Julian Draxler an den Kragen gehen. <p> Gegen Hannover wird sie es erneut zeigen müssen, denn mit drei Punkten könnte der VfB einen kleinen, aber wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen. <p>  Der Hamburger SV tritt die Reise nach Niedersachsen als Underdog an. Zwar hat Bruno Labbadia es bisher geschafft, die Rothosen aus dem Abstiegskampf fernzuhalten, doch die jüngste 1:3-Heimpleite gegen Mainz hat die Hamburger wieder recht unsanft auf den Boden der Realität geholt.  </pre> 


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<pre> Schaffen die Gladbacher auswärts gegen Stuttgart den Sprung zurück unter die Top-6? Und kann sich der VfB vor dem Relegationsplatz retten? für beide Mannschaften steht am 2Spieltag viel auf dem Spiel.  <p> Englische Wochen scheinen nicht die Spezialität der Bremer Kogge zu sein: Stürzte Werder bereits in der Frühphase der Vorsaison mit drei Niederlagen binnen weniger Tage ab, droht es den Grün-Weißen nach den Niederlagen gegen Ingolstadt und Darmstadt dieses Mal nun nicht besser zu ergehen.  <p>  In der über 50-jährigen Bundesliga-Geschichte ist Hoffenheim erst die siebte Mannschaft, die nach dem 15. Spieltag ungeschlagen ist. Die bisherigen sechs Teams mit dieser Zwischenbilanz landeten am Ende immer in den Top-4. <p>  Zwar trug natürlich auch der kaum erwähnenswerte Support der Schanzer seinen Anteil zur besorgniserregenden Schrumpf-Kulisse in der Veltins Arena bei; nichtsdestotrotz kommen aber offenbar immer mehr königsblaue Fans auf den Trichter, dass es im Leben mehr als nur den Fußball gibt. <p>  Dabei hatten die Werderaner gar keinen schlechten Start in die Partie. Glich das 1:4 am vergangenen Wochenende gegen Borussia Mönchengladbach noch einem fußballerischen Offenbarungseid, war diesmal von Beginn an die Ambition zu spüren, den Knoten endlich durchzuschlagen.  </pre>


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<pre> Auf die Elf von Andre Breitenreiter wartet ohnehin eine ganz schwierige Saison.  <p> Video: Bei Bremen brennt der Hut. Nach der neuerlichen Pleite herrschte tiefe Enttäuschung, vor allem bei Zlatko Junuzovic. (Quelle: YouTube/Werder Bremen)   <p> Von dem mittlerweile zu beklagenden Absturz in das mittlere Drittel wurde der seit über zwei Monaten währende Lauf in der Liga längst als brotlose Kunst enttarnt. <p>  Trainer Jürgen Kramny sah in Gelsenkirchen dennoch „einige Dinge“, die ihn geärgert haben.  <p> Der Hauptgrund für den Erfolgslauf der Bremer ist der Mann an der Seitenlinie. Kohfeldt übernahm Werder im November vorigen Jahres und hatte im Sommer die Möglichkeit die Mannschaft nach seinen Vorstellungen einzustellen und zu verändern.  </pre>


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<pre> Von einer Trainerdiskussion will Geschäftsführer Thomas Eichin allerdings – zumindest vorerst – nichts wissen. Trotzdem schrillten nach dem Abpfiff in Ingolstadt auch bei ihm die Alarmglocken: „Wenn du hier nicht gewinnst, musst du dir Sorgen machen.“  <p> Deshalb will man den Rückrunden-Auftakt gegen den Hauptstadt-Klub auch positiv gestalten. Mit einem Sieg könnten sich die Stuttgarter wieder etwas Luft verschaffen.  <p>  „Es war ein richtig gutes Heimspiel. Die Mannschaft hat die richtige Antwort auf die Niederlage in Berlin gegeben“, freute sich Hecking nach dem Sieg gegen die Eintracht. Es war der dritte Heimerfolg im dritten Heimspiel. <p>  Die Schwaben müssten nun „die Dinge an den Tag legen, die zum Beispiel Darmstadt, Ingolstadt oder Augsburg zeigen: Eine Mannschaft, die sich zu hundert Prozent wehrt, die große Willenskraft zeigt und sich nicht auf irgendwelche Qualitäten verlässt, die scheinbar in ihr stecken oder die ihr vorgegaukelt werden.“  <p> Rein emotional wähnen sich die Kontrahenten am Samstag somit einmal mehr an komplett gegensätzlichen Schauplätzen gefordert: Namentlich der Sport-Club folgt offiziell auch weiterhin der Devise, dass es für den Klassenerhalt jeden noch so kleinen Krumen braucht.  </pre>


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